Schritt für Schritt zum professionellen eBook -1-

Von stümperhaft bis professionell: Ein Blick in das Amazon-Selfpublishing-Meer offenbart sämtliche Spielarten, ein eBook der harrenden Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir wollen im Folgenden knapp verdeutlichen, wie man es „etappenweise“ schafft, das eigene Buch auf möglichst ansprechende Art zu präsentieren. Wichtig: Die Qualität des Textes selbst kann dabei nicht berücksichtigt werden! Dazu wurde ein Entwicklungsmodell konstruiert, das aus drei Standards besteht: den Basics (1), den Verfeinerungen (2) und schließlich dem professionellen „High End“. Anmerkungen sollen das Ganze ein wenig erläutern. Beginnen wir mit den Basics. Bitte von unten nach oben lesen.

qualitat_1Dazu einige allgemeine Anmerkungen

* zum Cover. Wer einmal in einer Facebook-Gruppe oder anderswo ein Cover »zur Diskussion« gestellt hat, weiß: Kein Cover kann gut genug sein, um nicht negative Kritik zu ernten, keines so schlecht, nicht seine Liebhaber zu finden. Bei der Coverwahl sollte man sich also an objektive Kriterien halten, sprich: Sich fragen, welchen Wert ein Cover überhaupt hat, wenn es um das Marketing geht. Ein Cover soll Aufmerksamkeit erregen, wenn möglich positive. Es hat dafür nur sehr wenig Zeit, nämlich gerade einmal den Bruchteil einer Sekunde. Klingt einfach, ist es aber nicht. Man kann auf zwei Arten (grob gesprochen) Aufmerksamkeit erregen: durch etwas so Originelles, dass die Betrachter gar nicht anders können, als sich die Sache näher zu besehen, und durch etwas so Stromlinienförmiges, dass das Cover sofort dem Mehrheitsgeschmack angenehm ist. Welche dieser Strategien die erfolgreichere sein wird? Nobody knows. Nicht erfolgreich sind jedenfalls stümperhafte Cover, die überladen sind, unfachmännisch montiert, mit chaotischer Titelung versehen etc. Was man auch nicht vergessen sollte: Gerade bei eBooks ist es extrem wichtig, wie ein Cover in Briefmarkengröße aussieht, denn genauso dürftees der normale Kunde zuerst erblicken. Unterschätzt wird zudem die Bedeutung der gewählten Schriftart, die Größe und Positionierung des Titels … Wenn Sie all das überfordert, gibt es nur einen Weg: den Profi fragen. Sich umschauen, welcher Stil einem am ehesten zusagt, mit dem Designer kommunizieren, ihm Motivvorschläge machen … das kostet ein wenig Geld und Zeit, zahlt sich aber in der Regel aus.

** für den Klappentext gilt, was für das Cover gilt. Die einen mögen es so, die anderen anders. Dennoch gibt es auch hier Regeln. Erste und wichtigste Regel: Fasse dich so kurz und prägnant wie möglich und so detailliert und verschlungen wie nötig. Ein guter Klappentext kann vom Konkreten ins Grundsätzliche gehen, erlaubt es dem Leser, einen Blick auf den Handlungskern zu erhaschen, und führt ihn schließlich zur »Metaebene«. Etwa so: »In Großkleinigen wütet ein Massenmörder. Seine Opfer schmückt er mit Blutwürsten. (…) Ein temporeicher Thriller für Leser mit gesundem Magen!« Der letzte Satz zeigt schon das Dilemma, in dem sich Klappentexte immer befinden: Sie sollen für das Buch werben, ohne zu lügen! Das ist eine Gratwanderung, die man nur übersteht, wenn man von Anfang an den Werbeclown in einem etwas zurückpfeift. Auch hier: Allen recht machen kann man es nicht. Gerade bei Klappentexten (aber auch Covern) lohnt es sich zu schauen, wie erfolgreiche Kollegen vorgegangen sind. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas analytische Recherche sollte dazu führen, die beste für einen selbst zu erarbeiten. Und noch etwas: Vertrauen Sie niemals der ersten Fassung des Klappentextes. Die Chance, dass er der optimale ist, dürfte nicht hoch sein.

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